Es weihnachtet sehr….

Alle Jahre wieder….

Hier die erfolgreichsten Weihnachts – Aktionen im Unterricht Deutsch als Fremdsprache:

 

Ich wünsche allen noch eine ruhige Adventszeit!

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Das Gedicht im Dezember

Friedrich Hebbel
Winterlandschaft

Unendlich dehnt sie sich, die weiße Fläche,
bis auf den letzten Hauch von Leben leer;
die muntern Pulse stocken längst, die Bäche,
es regt sich selbst der kalte Wind nicht mehr.

Der Rabe dort, im Berg von Schnee und Eise,
erstarrt und hungrig, gräbt sich tief hinab,
und gräbt er nicht heraus den Bissen Speise,
so gräbt er, glaub’ ich, sich hinein ins Grab.

Die Sonne, einmal noch durch Wolken blitzend,
wirft einen letzten Blick auf’s öde Land,
doch, gähnend auf dem Thron des Lebens sitzend,
trotzt ihr der Tod im weißen Festgewand

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10 Möglichkeiten, “dann” zu sagen

  1. kurz darauf           Zuerst kam ein blaues Auto, kurz darauf ein rotes.
  2. danach                   Wir kaufen die Geschenke und danach trinken wir Kaffee.
  3. nach einer Weile   Er liest im Buch, nach einer Weile hat er aber keine Lust mehr.
  4. etwas später         Etwas später legt er das Buch wieder ins Regal.
  5. nachdem                Nachdem er ein bisschen geschlafen hat, liest er weiter.
  6. nun                         Nun hat er auch alles verstanden.
  7. jetzt                        Er freut sich jetzt richtig auf den Test.
  8. bald darauf            Bald darauf hat er wieder Angst und liest das Kapitel noch einmal.
  9. anschließend         Anschließend schreibt er sich einen Spickzettel.
  10. schließlich              Schließlich ist ihm alles egal und er trinkt ein Bier.
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Das Gedicht im November

James Krüss

Novemberwetter

Klitsch, klitsch , klatsch,
der Hund fällt in den Matsch.
Die Gretel, die am Wege sitzt,
die heult, denn sie ist vollgespritzt.

Klitsch, klitsch, klatsch,
das ist Novembermatsch.

Klick, klick, kleck,
der Pudel tollt im Dreck.
Und als der Pudel kommt nach Haus,
da sieht er wie ein Igel aus.

Klick, klick, kleck,
das ist Novemberdreck.

Plim, plim, plam,
wir waten durch den Schlamm.
Die Damen rufen: “Ih und huh!”
Die Herren tragen Gummischuh.

Plim, plim, plam,
das ist Novemberschlamm.

 

 

Dieses schöne Gedicht eignet sich sehr gut, die Aussprache, die Intonation zu üben :

  • mit verteilten Rollen lesen
  • übertreiben (lesen mit 500 %)
  • einzelne Wörter durch Geräusche ersetzen
  • als Pantomime darstellen
  • als Lückentext vorlesen lassen, Publikum ruft fehlende Wörter
  • gemeinsam ganz laut lesen (am besten draußen)
  • den Rhythmus während des Lesens mitklatschen (mitstampfen)
  • weitere Ideen?

 

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jeder, jemand, irgendjemand, niemand….

Erinnerung: Mit Indefinitpronomen  bezeichnen wir unbestimmte Personen oder Dinge. Die genaue Identität wissen wir also nicht.

Hier eine kleine Geschichte, in der die Indefinitpronomen Namen von Personen sind:

 

In einer kleinen Firma gab es vier Kollegen, sie hießen: Jeder, Jemand, Irgendjemand und Niemand.

Es ging darum, eine wichtige Arbeit zu erledigen und Jeder war sicher, dass sich Jemand darum kümmert.

Irgendjemand hätte es tun können, aber Niemand tat es.

Jemand wurde wütend, weil es Jeders Arbeit war.

Jeder dachte, Irgendjemand könnte es machen, aber Niemand wusste, dass Jeder es nicht tun würde.

Schließlich beschuldigte Jeder Jemand, weil Niemand tat, was Irgendjemand hätte tun können.

 

 

Weitere Informationen zu Pronomen: “aller“; “etwas” ;  “es” ; Possesivpronomen üben; Relativpronomen was; Meine oder deine?

 

 

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10 Möglichkeiten, danke zu sagen

  1. Danke sehr!
  2. Vielen Dank!
  3. Vielen Dank im Voraus!
  4. Herzlichen Dank!
  5. Vergelt’s Gott!
  6. Ich bedanke mich!
  7. Danke vielmals!
  8. Vielen Dank für die Blumen!
  9. Nein, danke!
  10. Besten Dank!
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Das Gedicht im Oktober

Wilhelm Busch

Im Herbst

Der schöne Sommer ging von hinnen,    ( von hinnen= weggehen, fort )

Der Herbst, der reiche, zog ins Land.      (der Herbst ist jetzt da)

Nun weben all die guten Spinnen

So manches feine Festgewand.    (Spinnen weben ihre Netze, das sieht schön aus)

 

 

Sie weben zu des Tages Feier

Mit kunstgeübtem Hinterbein

Ganz allerliebste Elfenschleier

Als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.  (Hain: kleiner Wald)

 

 

Ja, tausend Silberfäden geben   (man sieht viele silberne Fäden von Spinnen)

Dem Winde sie zum leichten Spiel,

Sie ziehen sanft dahin und schweben

Ans unbewußt bestimmte Ziel.

 

Sie ziehen in das Wunderländchen,

Wo Liebe scheu im Anbeginn,

Und leis verknüpft ein zartes Bändchen

Den Schäfer mit der Schäferin.

 

 

Frage: Wie sagt man auch zu dieser Zeit? 

andere Oktober-Gedichte: Friedrich Hebbel: Herbstbild ; Theodor Storm: Oktoberlied ;

 

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Spiele zum Kennenlernen

Ideen, Spiele und Aktionen zum Kennenlernen gibt es hier: 22 Fragen zum Kennenlernen; Spiele zum Kennenlernen; Kopf oder Zahl?

Noch ein paar Ideen? Bitteschön:

  • Fragerunde: Jeder Schüler/Teilnehmer schreibt eine persönliche Frage auf einen Zettel (oder eine Karteikarte). Musik. Alle gehen umher. Stoppt die Musik, stellt jeder seine Frage an den, der in der Nähe steht, bzw. antwortet. Kurzes Gespräch. Musik. Weiter gehts.
  • Variante: Die Fragezettel werden getauscht.
  • Der Reihe nach: Alle stellen sich ein einer Reihe auf: nach dem Geburtstag (Monat), nach dem Alter, nach  Größe, nach Gewicht (besonders lustig!), nach Anzahl der Bücher zu Hause, nach Anzahl der gelernten Vokabeln….
  • Abwerfen (Schneeballschlacht): Jeder Schüler/Teilnehmer schreibt auf einen Zettel drei Aussagen über sich selbst. Es können auch mehrere Zettel geschrieben werden. Die Zettel werden zusammengeknüllt und auf ein Signal werfen sich alle damit ab, heben “Schneebälle” auf und werfen weiter. Neues Signal: Einen Schneeball aufheben, lesen und die Person suchen, die diesen Zettel geschrieben hat. Dann stellt jeder die Person vor, die er gefunden hat und erzählt, was er erfahren hat.
  • Porträt zeichen: Alles sitzen/stehen im Kreis. Jeder zeichnet eine andere Person aus dem Kreis (möglichst unauffällig). Die Zeichnungen werden nach 5 Minuten an die Wand gehängt/ auf den Fußboden gelegt. Jeder stellt sich dahin, wo er sich zu erkennen glaubt. Bei richtiger Zuordnung: Porträt vom Künstler signieren lassen (Zweifel? In der Gruppe Merkmale  besprechen.)
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Zuckertüte

fünfundsiebzig

fünfundsiebzig

Das fünfundsiebzigste Wort in der Reihe “100 Wörter” ist: die Zuckertüte.

zusammengestztes Substantiv (Komposita): der Zucker + die Tüte = die Zuckertüte

Seit ungefähr 200 Jahren bekommen Schulanfänger (Kinder, die in die erste Klasse kommen) an ihrem ersten Schultag eine Zuckertüte (Manche sagen auch: Schultüte) als Geschenk. Oft basteln die Eltern diese großen Zuckertüten selbst oder sie werden gekauft und gefüllt: mit Süßigkeiten, kleinen Geschenken, Stiften, kleinen Kuscheltieren, Spielzeug und Utensilien für die Schule. So eine Zuckertüte kann so groß sein, dass das Schulkind sie gerade so tragen kann. Am ersten Tag bringen alle Kinder ihre Zuckertüten mit in die Schule (oder zur Feier). Unbedingt muss man ein Foto vom Kind mit der Zuckertüte machen, das ist eine sehr schöne Erinnerung an den Beginn der Schulzeit. Wie eine Zuckertüte aussieht? Es gibt sehr viele Bilder im Internet, such doch einfach mal nach: Zuckertüte!

Gibt es in deinem Land auch etwas Besonderes zum ersten Schultag?

 

 

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10 Dinge über… die Freizeit der Deutschen

  1. Die STIFTUNG FÜR ZUKUNFTSFRAGEN ( eine Initiative von British American Tobacco) hat auch dieses Jahr wieder untersucht, was die Deutschen in ihrer Freizeit machen.
  2. Wieder ist das Fernsehen (der TV-Konsum) die beliebteste Freizeitbeschäftigung: Die meisten von uns sehen regelmäßig fern!
  3. Überhaupt sind die Medien für die Freizeit sehr wichtig: Fernsehen und Radio, Zeitung und Internet, Handy und Festnetz sind vor allem für die jüngeren Leute unverzichtbar!
  4. Bei den Jugendlichen steht das Internet an erster Stelle.
  5. Frauen gehen mehr shoppen als Männer, sie lesen auch mehr Bücher – das ist also nicht nur ein Klischee!
  6. Männer schauen bei Sportveranstaltungen zu, heimwerken oder gehen in die Kneipe.
  7. Die Deutschen haben im Durchschnitt 3 Stunden und 56 Minuten Freizeit am Tag.
  8. Zwei Drittel der Deutschen würden gerne das machen, was ihnen spontan einfällt: ausschlafen, faulenzen, etwas mit Freunden unternehmen.
  9. Die meisten Deutschen verbringen ihre Freizeit zu Hause.
  10. Wenn gespart wird oder weniger Geld zur Verfügung steht, geben die Deutschen weniger für ihre Freizeitaktivitäten aus.
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